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Wednesday, December 5, 2018

Merry Xmas Charity Pin-up Calendar II/V

Gil Elvgren - Surprise Package (Maybe You Weren't Expecting This)
1947, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 76 x 61 cm
Art from the archives of Brown & Bigelow, St. Paul, Minnesota / USA

Heute geht unser kleiner Adventskalender – wegen des Themas deutlich vorgezogen – schon in die zweite Runde, denn ja, Nikolaus steht schon gleich vor der Tür!
Wie bereits das letzte Mal angedeutet, mag ich ja – auch und vielleicht sogar gerade als Atheistin – die globalen Legenden und Traditionen, Kulturen und Praktiken des Helfens, Schenkens und Teilens (in der christlichen Geschichte vielleicht noch mehr als mit dem Nikolaus mit dem Bischof Sankt Martin von Tours verbunden) ganz jenseits aller Religiösität sehr gerne (es gibt sie außerdem selbstverständlich in allen Kulturen!).
Dies ist ja letztlich auch ein zentrales Thema meines hübschen atheistischen Kalenders, wohingegen ich gerne der Versuchung widerstehe, in die komplexen Tiefen (und Abgründe) der christlichen Geschichte, deren Überlieferungen, Interpretationen, Wohl- und Übeltaten hinabzusteigen. Schließlich bin ich ja Kunst- & Kulturwissenschaftlerin und keine Religionswissenschaftlerin – und schon gar nicht "Im Auftrag des Herrn" (Blues Brothers) unterwegs. (^.^)

Und so werden wir wohl nie erfahren, ob der alte Herr Nikolaus – anno dunnemals immerhin an das irdischen Lüsten feindliche Zölibat gebundener Bischof von Myra – auch ein heimlicher Liebhaber oder Verehrer, ein Voyeur oder vielleicht auch ein 'lüsterner Sack' gewesen sein könnte (alles ist jenen vergönnt, die sich respektvoll zu benehmen wissen!).
Wann aber hat jemand diese ketzerisch-freche Idee so herrlich augenzwinkernd & (selbst-)ironisch auf die Leinwand gebracht wie der US-amerikanische Künstler und Werbemaler Gil Elvgren?

💖


Vielleicht hast Du (habt Ihr) das nicht erwartet
Maybe you weren't expecting this

Das vielfach reproduzierte Gemälde entstand im Jahre 1947, in einer Zeit, als viele US-amerikanische Soldaten, die aufopferungsvoll gegen die Nazis gekämpft haben, noch in Europa weilten oder gerade erst wieder aus dem Krieg zurückkamen. Wenn sie denn überhaupt lebend zurückkamen. Wie viele Frauen warteten vergeblich oder blieben allein?
Andererseits war es eine Zeit, in der die Frauen oft ein neues Selbstbewusstsein erlangten, da viele von ihnen zum ersten Mal von der häuslichen Umgebung, in die sie verbannt waren, ins Arbeitsleben getreten waren (häufig in der Kriegsindustrie) und – ob sie wollten oder nicht – ihr Leben ohne Vater oder Mann meistern mussten (oder auch konnten). Damit einher ging – nicht nur in den USA – teilweise auch eine erfreuliche größere gesellschaftliche & sexuelle 'Freizügigkeit', wenn auch freilich aus der Not geboren und aller Veränderung und Bewegung zum Trotz sehr relativ. Entsprechend lässt sich der Blick des Nikolauses / Weihnachtsmannes (der für den in der Ferne abwesenden Partner/Ehe-Mann oder auch Vater stehen kann) durchaus auch anders interpretieren:
ein bißchen empört über das nackte Mädchen (eine junge Frau, die sich vielleicht derweil vieler Konventionen entledigt hat). Ein "Nanana"-Blick, wie neben den überrascht-aufgerissenen Augen auch der gewohnt mehrdeutige und doppelbödige Untertitel andeuten könnte:
"Maybe you weren't expecting this" ("Vielleicht hast Du das nicht erwartet") könnten nämlich sowohl der abwesende Absender (z. B. Partner/Ehemann/Vater im entfernten militärischen Einsatz, aber auch ein näher lebender Verehrer oder Liebhaber) in Bezug auf das gemachte Geschenk, die dargestellte nackte Frau selbst ('ertappt' in ihrer Freizügigkeit) oder auch der humorvoll und fast schon 'episch-dekonstruierend' wie ein "Über-Ich" (dieser Verweis ohne mir Freud's Psychoanalyse zu eigen zu machen, da ich sie nur sehr bedingt teile) ins Bild montierte Nikolaus sagen (der sinnbildlich identisch mit dem abwesenden Absender sein kann, aber nicht muss, er kann zum Beispiel auch eine 'Vaterfigur', einen älteren Bruder oder neugierigen Nachbarn verkörpern, die sich für die 'Machenschaften' oder Verehrer der Tochter interessieren).
Zudem lässt sich der Satz auch mit "Vielleicht habt Ihr das nicht erwartet" übersetzen, womit anstelle der Geschenksendung sowohl das familiäre und gesellschaftliche Umfeld (vgl. "Über-Ich") der jungen Frau als auch Elvgrens Werbekund*innen und (wir) Bildbetrachter*innen selbst ins Spiel gebracht würden bzw. werden... Die Zeit und der gesellschaftliche Hintergrund lassen wie der Untertitel viele Interpretationsebenen zu.

* Anmerkung / Exkurs: Die Titel der Illustrationen wurden übrigens meist von den Auftraggebern der Agentur Elvgrens vergeben (darunter z. B. – wir haben es schon beim ersten Pin-up in Teil I geahnt – Coca Cola oder die in beiden Weltkriegen auch im Rüstungsbereich aktive Motorradfirma Royal Enfield, mit der ich mich bereits 2014 in einem thematisch ganz anders gelagerten Post namens "The Politics Of The In-Between" kurz auseinandergesetzt habe), und bei manchen seiner Arbeiten existieren verschiedene Varianten der Untertitel, je nach dem, ob sie auf einem Kalender, in Zeitschriften, auf Spielkarten oder anderen Alltagsgegenständen abgedruckt waren.
Und so können auch unterschiedliche Titel unterschiedliche Interpretationen befördern. Ich habe mich zum Beispiel von Anfang an gefragt, ob die Frau auf unserem Bild das Paket aus- oder aber vielleicht auch (für jemanden anderes) einpackt und mich – in Kombination mit dem hier diskutierten, verbürgten Titel – ein bisschen auf die Seite der Auspacken-Variante geschlagen.
Ein – allerdings nicht als 'offiziell' verifizierter – ebenfalls kursierender Titel lautet hingegen: "Wrapping for Christmas" ("Einwickeln für Weihnachten").
Auch das ein vieldeutiges Wortspiel, denn "wrapping" ist nicht nur die Verpackung (Umschlag, Hülle), sondern bedeutet auch "einhüllen", "einwickeln". Und zwar sowohl sich selbst, etwa in Form von warmer Kleidung, aber auch im übertragenen Sinne andere mit Charme oder den eigenen Reizen – wie in der Redewendung "Jemanden um den Finger wickeln".
Der Titel kann sich also sowohl auf das Geschenke einpacken (nicht: auspacken) beziehen, spielt aber natürlich auch mit dem "einwickelnden" Charme der trotz Winterzeit keinerlei "Hülle" tragenden Protagonistin, die beim Geschenke einpacken darauf verzichtet hat, sich selbst 'einzupacken' (natürlich ist sie in allen Interpretationen letztlich selbst das begehrte 'Geschenk').

Solche verschiedenen Titel und Lesarten waren vermutlich auch funktional
im sich ständig wandelnden, auch regional unterschiedlichen und Verwendungszweck-abhängigen Kontext von Zensur, aber auch generell, um die gleichen, von Agenturen oder Firmen bezahlten Bilder für verschiedene Zwecke nutzbar zu machen (das Bild von Elvgren funktioniert genauso als Zeitschriften-Cover oder Zeitungs-Illustration für den Nikolaustag wie auch für eine Weihnachtskarte, kann aber auch am "Heiligabend" genutzt werden).
Das gilt aber nicht nur für die Titel, sondern bereits für die Konzeption und Entstehung der Gemälde selbst. So ist es – ganz abgesehen von Elvgrens ohnehin höchst 'irdischen' Blick – für einen auf zahlende Kunden angewiesenen Werbemaler sehr funktional, wenn gar nicht so klar ist, ob wir nun den (heiligen) St. Nikolaus, seinen je nach Region unterschiedlich genannten und inszenierten Gehilfen 'Knecht Ruprecht', ob wir 'Santa Claus' oder den Weihnachtsmann sehen. Und so verschwinden auch alle verdeutlichenden, aber eben auch trennenden Symbole aus der christlichen Ikonographie. Mehr potentielle Verwendungsmöglichkeiten, mehr zahlende Abnehmer, "One painting fits all". Mehr Marx geht eigentlich nicht! Eine voranschreitende Säkularisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse – in einem Pin-up. But of course.

💖


Girls next door:
Mädchen aus der Nachbarschaft
öffnen neue Türen der Gesellschaft! * open new doors of society!

Wie bei allen Bildern und ihrer immer subjektiven Betrachtung, wie bei jeder (Darstellung von) Sexualität und jedem Begehren gibt es auch kein einfaches Passiv-Aktiv-Schema. Die Dargestellte ist sowohl (Betrachtungs-)Objekt als auch (Geschichts-)Subjekt, sie ist Ideal, Ikone, Rebellin, begehrtes Begehrens-Objekt & begehrendes Begehrens-Subjekt und vieles mehr.
Und natürlich gab es ohnehin schon damals nicht nur Männer, sondern auch viele Frauen, die Elvgrens schnell populär gewordenen, in Druckform massenhaft verbreiteten Bilder und Illustrationen liebten und – so eine gängige Kritik – sich eventuell auch an den entsprechenden (allerdings nicht von den Malern 'erfundenen') zeitgenössischen Schönheitsidealen orientierten.
Dies wurde sogar öfters selbst Gegenstand von Scherzen in Elvgrens Illustrationen, etwa in dem Gemälde "I Must Be Going to Waist" ("Ich muss mich um meine Taille kümmern") von 1946, welches eine Frau in einer Art Fitnessstudio zeigt (Schönheitsarbeit gab es schon immer) und den mehrdeutigen Untertitel "Waisted Effort" trägt – ein Wortspiel aus "waist" (Taille) mit dem gleich klingenden englischen Wort "waste" (überflüssig, unnütz, verschwenden).
Ein "wa(i)sted effort" wäre also ein nutzloses, unnötiges Bemühen um die 'perfekte Taille'. ;-)

Ohne Vorwissen für uns heute schwer zu erkennen (da die Schönheitsideale und Moden sich ja ständig ändern) und auf den ersten Blick vielleicht sogar überraschend, dass die von Elvgren nach echten Modellen (dazu komme ich in Teil III) gemalten Frauen eher das alltägliche amerikanische "Girl Next Door" darstellten – und trotz erotisch konnotiierter und heutzutage im Alltag weniger verbreiteter, eher fetischisierter Kleidungsstücke wie (Sling-)Pumps (unser Titelmädchen heute), halterlosen Nylon-Strümpfen, kurzen oder halbdurchsichtigen Negligés (vgl. die kommenden Elvgren-Bilder in Teil III & IV) nicht etwa eine unerreichbare "Femme Fatale".
Es ging um ein – freilich wie meistens in Mode, Kunst oder Werbung idealisiertes – Bild der 'normalen' Frau in der Gesellschaft, denn die amerikanische Pin-up-Werbekunst war keine bildungsbürgerliche Kunst, sondern eine Alltagskultur und damit auch eine proletarische Kultur.
Und genau das mag ich – neben vielen weiteren Aspekten – auch an ihr.
Natürlich war es auch eine Erotisierung des Alltags - aber auch das mag ich.
Ganz im Unterschied zur Kirche (besonders der in den USA weit verbreiteten protestantischen Spielart), die weniger "amused" über solche 'Trends' und Entwicklungen war.

Entsprechend wirkten die Bilder andererseits damals auch ermutigend auf viele Frauen, denn ihre fröhliche Unbeschwertheit und Unverklemmtheit konnte auch als Signal gelesen werden, sich von Konventionen und überkommenen Moralvorstellungen zu befreien (so eine nur kurz skizzierte, von mir geteilte, allgemeine Verteidigung erotischer Künste).

Aufgrund der immer augenzwinkernden Fröhlichkeit werden die Bilder dieses Genres übrigens auch scherzhaft "cheesecake paintings" genannt. Gerade in unserer Zeit, in der verbitterte Unfreundlichkeit und soziale Kälte immer mehr um sich greifen, können wir davon vielleicht sogar wieder lernen! Einfach mal wieder schmunzeln, lächeln, freundlich sein. Und zwar ausdrücklich nicht, weil der/die Chef*in es heute verlangt, sondern den Mitmenschen gegenüber und nicht zuletzt auch uns selbst zu Liebe.

💖


Ist Santa ein Mädchenname?
Is Santa a girls name?

Und wer schließlich sagt denn eigentlich, dass auch der moderne Nikolaus immer ein Mann sein muss?
Sieben Jahre nach diesem Gemälde hat Gil Elvgren in "Out In The Cold (My Tale's Told)" von 1954 selbst einen entsprechenden Vorschlag gemacht, in dem er aus Santa Claus eine Art Marilyn Monroe in roten Winterstiefeln und Nikolausmantel gemacht hat (siehe das erste 'Türchen' von meinem Pin-up-Kalender). Interessant, wie seine Kunst – auch was die Geschlechterbeziehungen angeht – durchaus immer mit der Zeit ging. Auch Elvgrens 'Kollege' Enoch Bolles, zusammen mit Elvgren mein liebster Pin-up-Illustrator, hatte bereits 1940 aus Santa Claus eine Frau gemacht, auch wenn letztlich unklar bleibt, ob sie die Beschenkte oder – schließlich ist sie ja im Unterschied zur Frau auf unserem heutigen Titelbild selbst die 'Nikoläusin' – die Schenkende ist (oder beides). Aus Sicht Eurer femme-lesbischen Bloggerin Magenta ist es eindeutig eine lesbische Nikoläusin, die ihrer Liebsten Perlenketten & andere glamouröse Überraschungen mitgebracht hat 😜:

Enoch Bolles - A Neat Little Package, 1940

💖


The Ronettes
I Saw Mommy Kissing Santa Claus
1963

Heute hören wir von Phil Spectors Weihnachtsalbum "Santa Claus Is Comin' To Town" von The Crystals, "Here Comes Santa Claus" von Bob B. Soxx & The Blue Jeans und natürlich auch das niedliche "I Saw Mommy Kissing Santa Claus" in der schönsten Version von The Ronettes (1963).
Das von Tommie Connor geschriebene Lied erschien gesungen vom 13-jährigen Jimmy Boyd erstmals Ende November 1952 – also nur fünf Jahre nach unserem Kalenderblatt – und liefert vielleicht einen weiteren Hinweis zur Interpretation von Gil Elvgren's Bild "Surprise Package".
Aber wie gesagt, ich lasse es die wundervollen The Ronettes singen:




💖


Noch mehr weibliche Nikoläusinnen:
Mutterliebe

Stillleben mit einigen von Mama's leckeren Keksen
So viel Liebe!
Sie hat sich sogar extra ein Förmchen mit meinem geliebten Berliner Fernsehturm besorgt!
Leider brechen die Spitzen immer auf dem weiten Sende-Weg nach Berlin ab – was der nicht zu toppenden Leckerheit der Kekse freilich keinen Abbruch tut!
Die "Vanillekipferl" und die in uralten handgeschnitzten Förmchen aus Familienbesitz gebackenen "Springerle" (hier im Uhrzeigersinn die Motive Schmetterling, Rentier, Vogel & Eichelzweige), die pralinenartigen Kekse aus weißer, mit ungespritzten Orangenschalen versetzter & brauner, mit Cornflakes gemixter Schokolade – sowie alle anderen – sind meine Liebsten. Und einen Davidstern als Ausstechform hat meine nicht-praktizierende protestantische Mutter auch! Mein Vater ist atheistischer ex-Katholik, ich atheistische ex-Protestantin, mein Bruder ist dabei geblieben – wir sind eine wunderbar säkulare Familie!
💖


Still Life with some of Mummy's delicious cookies
So much love!
She even bought a cookie cutter in the shape of my beloved TV tower of Berlin!
Sadly they always break on the long postal way to Berlin – which of course doesn't effect the endless deliciousness of the cookies!
My non-practicing Protestant mother even has a Star of David! My father is an atheist ex-Catholic, I'm an atheist ex-Protestant, my brother stayed Protestant – we are a wonderful secular family!
💖


Refugees Welcome

Kekse essend Nüsse knackend zünden wir auch die zweite Kerze an – und dann wollen wir ja auch noch eine gute Tat vollbringen!
Wie wäre es denn – wo ich heute zu Anfang schon kurz bei den Themen Krieg(sopfer) und Kampf gegen Nazis gelandet bin – mit einer 'Nikolaus-Spende' für Refugees und Flüchtlingsprojekte?
Ein bisschen (bei mir nicht gerade explodierenden) Wohlstand teilen und Nächstenliebe verschenken – das ist "Santa Magenta's" Wahl für das zweite Kalenderblatt!

Konkret habe ich mich dazu entschlossen, drei Organisationen der zivilen Seenotrettung, nämlich Sea-Watch, Mission Lifeline und Sea-Eye, mit jeweils einer Spende zu unterstützen. Alle drei retten mit Schiffen schiffbrüchige Flüchtende im Mittelmeer vor dem Ertrinken und setzen sich für sichere Fluchtwege, offene Grenzen und Bewegungsfreiheit für alle Menschen ein.
Mehr dazu auf der 'Rückseite' dieses zweiten Kalenderblattes in Form meines nächsten Posts unter dem Titel "Seenotrettung".

Auch zum ersten Teil gab es natürlich eine Spende, nämlich an das Projekt "Make Rojava Green Again", ich komme im Moment nur nicht mehr hinterher, auch weil sich die recht aufwändige Produktion dieses Kalenders und meine vielen anderen Aktivitäten überlappen, aber ich werde darauf in Updates noch genauer eingehen (die erste Kalenderrückseite zu "Make Rojava Green Again" ist aktuell noch in Arbeit, aber die Spende ist schon raus). Denn es heißt natürlich nicht umsonst "Charity Calendar" und soll auch konkrete Anregungen für meine lieben Leser*innen geben!

💖


Baby, it's cold outside

Für mich selbst schaue ich die Tage mal nach schicker neuer Unterwäsche, damit ich nicht ganz so nackig rumlaufen muss wie unser heutiges Pin-up. (^.^)

Denn – auch ohne Schnee:

"Baby it's cold outside!"

In diesem Sinne "Tschüsss" und bis zum nächsten Mal,
wenn es wieder heißt:

"Gute Mädchen kommen in den Himmel,
böse Mädchen kommen überall hin!"

xxx
Eure Magenta
💖

 
I like this!
Artist unknown, from a Xmas Card


Link zur 'Rückseite' dieses II. Kalenderblattes zum Thema "Seenotrettung"

Link zum ersten Teil meines * Link to the first part of my



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Sunday, December 2, 2018

Merry Xmas Charity Pin-up Calendar I/V

Gil Elvgren - Out in the Cold (My Tale's Told)
1954, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 76 x 61 cm
(the original is a bit bigger, this one is slightly cut-out left, right & below)
Art from the archives of Brown & Bigelow, St. Paul, Minnesota / USA

Es scheint noch recht früh, aber da diese Zeit des Jahres immer irgendwie davonrast, können wir ja nie früh genug anfangen, denn tatsächlich haben wir schon wieder den 1. Advent. Ich bin ja 'getaufte Atheistin', aber diese Zeit hat trotzdem viele schöne Facetten, deshalb pflege ich einen postmodernen Umgang mit den Traditionen, von denen viele ohnehin nicht unbedingt christlichen Ursprungs und übrigens meist noch gar nicht so alt sind.

Als manchmal ein bißchen nostalgischer Mensch kann ich mich zum Beispiel sehr für die romantisch verklärten, meist etwas kitschigen oder auch naiv-verspielten Elemente der kalten Zeit erwärmen. Etwa für die wunderschönen, von höchst weltlichen Sehnsüchten geprägten und gleichzeitig meist ironisch-humorvollen US-amerikanischen Pin-ups von Gil Elvgren (1914–1980), einem meiner Lieblingskünstler aus diesem Genre. Deshalb gibt es dieses Jahr einen fünfteiligen "Pin-up Adventskalender", also jeden Sonntag eins von Elvgren's hübschen und lustigen 'Girls' als 'Titelblatt' plus ein Special zu den Feiertagen. Genauer gesagt, werden es immer mehr 'Girls': Heute eins, beim zweiten Türchen zwei, dann drei, dann vier. Ergänzt werden die Pin-ups durch Photos von meiner hübschen Deko und Vorschlägen für ein wahrhaft stilvolles Verbringen dieser Winterwochen. Und damit nicht genug, wird es auch ein klingender Kalender, denn ohne Musik ist ja alles nichts. Ist das nicht phantastisch?

Ein anderer Aspekt dieser Zeit, den ich mag, ist der Gedanke der Nächstenliebe, das Schenken und Geben. Ich meine damit nicht irgendwelche Einkaufsorgien, sondern schöne Momente, die nicht viel kosten und die Welt ein klein wenig besser machen. Deshalb habe ich beschlossen, zu jedem Pin-up ein Kerzlein anzuzünden und – auch als Vorschlag gedacht – ein gutes Werk zu vollbringen.

Ausstechförmchen Reh (Bambi) & Katze im Schnee

Da diese Zeit ja ganz entgegen der Vorstellung vom 'gemütlichen Weihnachten' meist eher stressig ist, dachte ich, es ist ein guter Zeitpunkt schon mal mit dem Backen von Keksen anzufangen, die wir mit unseren Freund*innen, Familie, Nachbar*innen und anderen teilen können, verbunden mit einer Einladung zum Kaffee, Glühwein oder Tee, beim Eislaufen, auf der Arbeit oder beim Einkaufen.

Ausstechförmchen Fledermaus & Schlittschuh

Da ich meine kleine Sammlung von Ausstechförmchen gerne mag, müssen sie auf alle Fälle zum Einsatz kommen. Dazu hören wir, wunderbar passend zu Elvgrens Pin-ups, die wundervolle Musik von Phil Spectors legendärem Christmas Album (1963/1972). Zum Motiv heute passen "Frosty The Snowman" und "Sleigh Ride" von The Ronettes, "Rudolph The Red-Nose Reindeer" von The Crystals, und da das Winterwetter ja auch dieses Jahr nicht so ganz mitspielen will, können wir auch gemeinsam mit Darlene Love von einem "White Christmas" in einem "Winter Wonderland" träumen... denn wie singt sie so schön, Baby "(It's A) Marshmallow World"! ♥

Darlene Love
"(It's A) Marshmallow World"

Definitely the best Xmas album in Pop history!



Wissenswertes
Wusstet Ihr eigentlich, dass die Bezeichnung Xmas älter ist als der
Adventskalender?

"In the animated television series "Futurama", which is set in the 31st century,
Xmas /ˈɛksməs/ is the official name for the day formerly known as Christmas."
(^.^)

Während die Kekse im Backofen sind, können wir schonmal eine kleine Einkaufsliste für den Weihnachtsmarkt schreiben. Ich brauche nicht viel, diesmal sind es bei mir nur weiße Kerzen für meinen Schwibbogen (die gibt's auch im Drogeriemarkt, aber vielleicht finde ich auf dem Weihnachtsmarkt Ersatz für den etwas angekohlten 'Propeller'), Ausstechförmchen Mond & Davidstern, vielleicht ein Weißes Schaukelpferd aus Holz und ein paar neue, herrlich duftende Räucherkegel. Schicke Weihnachtskarten zu haben, wäre auch was, vielleicht gibt's ja irgendwo auch Retro-Pin-up-Kärtchen? Mal sehen, nächste Woche also auf zum Bummeln und Glühwein schlürfen auf einen der vielen Berliner Weihnachtsmärkte. Außerdem werde ich mal wieder in meinen Lieblingskekszubehörladen schauen: "Cakeville" in Prenzlauer Berg (Wörther Str. 23, 10405 Berlin), da gibt's nicht nur eine riesige Auswahl solcher Ausstechförmchen, sondern der ganze rosa Laden passt in seinem 1950er/60er-Retro-Style auch prima zu unserer Musik heute. ♥

Bezaubernde Wintertage wünscht Euch
xxx
Eure Magenta


Er steht noch lange nicht,
aber auch mein Xmas-Tree ist ein bisschen anders:
Rosa natürlich!
(^.^)


Link zum zweiten Teil meines * Link to the second part of my


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Sunday, December 21, 2014

Schon Revolutionssteuer gezahlt?


In einer anderen Zeit – es war auch eine Weihnachtszeit – erzählte ein üblicherweise gut informierter Freund und Genosse (so hieß das damals!) an einem sehr schönen Abend in Kreuzberg, einst (schon damals: einst!) hätte es dort eine Revolutionssteuer gegeben. EINE WAS???
Eine Revolutionssteuer!!!

In einer Zeit, in der vor allem widerliches, reaktionäres deutsches Pack (WiReDePa, oder auch: Wir(r) rede(nd)es P.a.c.k. bzw. Wirr-Rede(n) (wie) (Urgroß-Pa)-Pa) auf sich aufmerksam macht, wirkt diese Nachricht aus einer vergangenen, wunderbaren WG-Küche bestimmt verwunderlich...

Magenta treibt Revolutionssteuer für die Menschen in Rojava (Nord-Syrien) ein
Magenta collects Revolution Tax for the people in Rojava (Northern Syria)

Die Revolutionssteuer

Emsige Aktivist*innen zogen also von Haustür zu Haustür, von WG zu Hausprojekt, von linker Anwaltskanzlei zu feministischem Buchladen, von Party zu Kneipenkollektiv und sammelten die Revolutionssteuer ein. Die Empfänger*innen der Revolutionssteuer (Nicaragua? Waffen für El Salvador? Politische Gefangene?) wurden vermutlich auf irgendeinem Hinterhof-Plenum, im Hausprojekt oder Stadtteilkollektiv oder auf einer Vollversammlung ausdiskutiert, erstritten und / oder beschlossen. Ihr werdet jetzt vielleicht lachen, aber ich finde das immernoch eine wunderbare Idee aus einem vielleicht besseren (wer weiß? wer mag es entscheiden?) und längst untergegangenen (Vorwende-) Berlin.

Gegen den Terror des IS ('Islamischer Staat') helfen nur schwere Waffen, rosa Tutus - und Spenden!!!
Against the terror of ISIL ('Islamic State') are helping only heavy weapons, ballerina pink petticoats - and donations!!!

Solidarität mit Kobane / Rojava

Den individualisierten (und vereinzelter werdenden) Zeiten entsprechend, habe ich nun ganz persönlich und ohne Plenum die diesjährige Revolutionssteuer beschlossen und natürlich ist sie nicht für mich (obwohl das auch garnicht so schlecht wäre *lach*). Gemeinsam mit der Initiative "Nachtleben für Rojava" sammeln wir von Euch Spenden für die Menschen, die in der nordsyrischen Region Rojava, in der dort liegenden (aus den Nachrichten bekannten) Stadt Kobane und in riesigen, notdürftigen Flüchtlingslagern im angrenzenden türkischen Staatsgebiet (wo es – erst recht jetzt in der Winterzeit – an so ungefähr allem mangelt) um ihre Freiheit, ihre Würde und ihr nacktes Überleben gegen die brutalen Angriffe der internationalen islamistischen Terrorgruppe 'Islamischer Staat' (IS) kämpfen, die die großartige, basisdemokratische 'Rojava Revolution' (wie auch jegliches andere gleichberechtigte Zusammenleben) dem Erdboden gleich zu machen versucht. Über die Hintergründe habe ich teilweise schon in meinen letzten Posts informiert, vor allem in Teil III & IV meiner Artikel-Serie "Von H&M nach Kobane".

Ich freue mich sehr, dass Teile des Berliner Nachtlebens an gute alte, solidarische Berliner Traditionen anknüpfen. Da ist STYLE! IT! TAKES! natürlich gerne mit dabei – und höchste Zeit, mich mal persönlich mit einem Outfit-Post für die Kampagne ins Feuer zu legen! Die liebe Inka (Gästen bekannt als unsere Einlass-Fee) hat die Photos dafür gemacht. Schönerweise ist nicht alles 'alleine' in diesen kalten und verregneten Vorweihnachts-Tagen. ♥

Nachtleben für Rojava gegen den terroristischen 'Islamischen Staat' (IS)
Mit amazonenhafter Labrys symbolisch und mit Spenden real für die Unterstützung der (nicht nur) kurdischen Kämpfer*innen der YPG / YPJ & PKK und der Zivilist*innen in und aus der syrischen Region Rojava

Nightlife for Rojava against the terrorist 'Islamic State of Iraq and the Levant' (ISIL)
Symbolically with an Amazonian labrys and in reality with donations for the support of the (not only) Kurdish fighters of the YPG / YPJ & PKK and the civilians in and from the Syrian region Rojava

Mit Style gegen die IS #daeshbags

Getreu dem Motto "Das Private ist politisch" (noch so eine Idee aus jener 'vergangenen Zeit') haben wir uns einen schönen Dezember-Abend im Prenzlauer Berg gemacht und dort parallel ein paar Photos für die Kampagne geschossen (die Orte dienten nur als Photo-Kulisse, da wir nicht zum Sammeln unterwegs waren). Wir selbst haben natürlich schon was gespendet, also geht nun der Aufruf an Euch, noch eine Kleinigkeit draufzulegen. Auch geringfügige Beträge helfen weiter, also gebt Euch einen Ruck und überweist ein paar Euros. Die beteiligten Clubs, Bars, Bands und Veranstalter*innen haben übrigens schon über 10.000 € eingetrieben – wow! Nun heißt es Endspurt, denn die Aktion geht nur noch bis Ende des Jahres! Also auf zur Bank, sonst komme ich mit meiner 'Amazonenaxt' persönlich vorbei und treibe die Revolutionssteuer ein... (^.^)

Betty Page not #daeshbags!

Oben rum habe ich das Outfit etwas mehr Richtung 'YPG/PKK-Style' getrimmt (siehe dazu die entsprechenden Photos in Teil IV meiner Serie), mit einem khaki-grünen Kleid und einem breiten Gürtel mit Metall-Beschlägen (bei dem Licht leider nicht allzu gut zu erkennen) – eine modische Referenz auf die tapferen Kämpfer*innen der YPG / YPJ & PKK.

Da ich aber das Privileg genieße, mich nicht hungernd in zerbombten Städten und Dörfern mit veralteten Waffen gegen absolut mörderische Dschihadisten-Terrorbanden verteidigen und dergestalt 'praktisch' kleiden zu müssen, wir aber zusammen für ein solidarisches, friedliches und selbstbestimmtes Leben kämpfen, blieb ich bei dem geliebten rosa Tutu von Vilorija (der eigentlich ein Unterrock ist). Denn auch der ist ein starkes Statement gegen die menschenverachtende Ideologie der IS #daeshbags – und zum Spenden-Sammeln ist er auch super! :-)

Berliner
"Nachtleben für Rojava"
Berlin
"Nightlife for Rojava"


Ihr könnt natürlich auch die Facebook-Seite der Kampagne liken & sharen und am Wichtigsten natürlich in einem der beteiligten Clubs / Bars spenden (bzw. teilweise wird die Spende ganz im Sinne der Revolutionssteuer ganz automatisch von Getränkeumsätzen oder Eintrittsgeldern abgezogen).

Hier die Liste der bisher beteiligten Locations, Bands und Initiativen. Und wenn eure Lieblingsbar/ -club hier noch nicht dabei ist, überredet sie doch, noch mitzumachen.

Here is the list of the locations, bands and initiatives already taking part in the campaign. And if your favourite bar / club isn't in it yet, just convince them, to take part just now.


Für jeden Drink eine Spende -
so haben wir es an dem Abend
(obwohl wir NICHT zum Spenden
sammeln unterwegs waren) auch gehalten.
:-)
For every drink a donation -
that's how we did it that evening, too
(though we were NOT out for collecting donations).
:-)
://about blank
abend.net
AJZ Neubrandenburg
Bassport
Bateau Ivre
Berlin Strength
Bollwerk Lübeck
Cafe Marx
Cafe Morgenrot
Cassiopeia
Clash
Dancing with tears in your eyes
Die Fabrik
 
dnp-music
Eisbärliner
Festsaal Kreuzberg
Franken Bar
Freies Neukölln
Forever Young
Fusion Festival
Haifischbecken
Hate Magazin
Heisse Scheiben
Helvetia Röschti Bar
I Due Forni
Il Casolare
Il Giradischi
Il Ritrovo
Institut für Zukunft
Irie Révoltés



Nein, wir sind nicht beim Goldschmied eingebrochen,
der lachte uns so nett von drinnen an...
... und hat uns schon mit Licht und einer netten Kulisse versorgt...

(^.^)
No, we did not break into the goldsmiths,
he smiled so nice at us from inside...
... and provided us already with light and a nice background...

(^.^)
Kantine Kohlmann
Kombinat Pogopop
Kulturkosmos
Love Techno – Hate Germany
Malavida
MJ’s Foodshop
Monkeytown Live
OBE
Oregano
Piazza Bra
Prince Charles
Powerline Agency
Pyonen
ROSA Greifswald
Rosis
Schreiner47
Schwuz
Shelter Berlin
SLIME
SO36
spacescape
Spartacus Potsdam
spirograph.berlin
Style! It! Takes!
Südblock

Tanne B
The Rythm Ruler (Rock Steady Ballroom)
Tristeza
Watergate
Wowsville






... heute seid IHR gefragt, daher:
... today, YOU are on the spot, so:


Auf zur Bank!
Let's go to the bank!

En guarde! Mit Labrys und Spenden gegen die #daeshbags kämpfen!
En guarde! Fighting the #daeshbags with a labrys and donations!


http://nachtlebenrojava.blogsport.de/
Bankverbindung / Bank Account:
Initiative Rojava
IBAN: DE30 5905 0101 0610 5088 48
BIC: SAKS DE 55
(Diese Kampagne ist inzwischen beendet, siehe meinen Post vom Mai 2015 /
This Campaign is finished now, see my post from May 2015)


LOOK

Nägel / Nails:
Manhattan Green & Bronx ("Blogger's Choice")
Kiko Soft-Pink
Glööckler Glitzer Finish

Foundation / Make-up / Powder:
Kryolan

Lidschatten:
Manhattan (hellgrün & grün)

Lippi / Lipstick:
Manhattan Pink ("Blogger's Choice")

Für draußen... / For outside...



Grauer Schal mit Leo-Muster /
Grey scarf with leopard pattern:
von der lieben / from lovely Frau Rica

Jacke / Jacket:
Vintage (von der lieben / from lovely Inka-San)

Kunstpelz-Handschuhe / Fake-fur gloves:
(nicht so billiger) 'Billig-Laden' /
(not so cheap) 'cheap market'

Rosa Unterrock / Ballerina-Pink Underskirt:
Vilorija Fashion (Paris)

Gelbgrüne / Kelly-green Leggings:
Kleiner Laden / Small shop in Sisak (Kroatien / Croatia)

Stiefel / Boots:
Goldmarie (Stargarder Straße, Prenzlauer Berg)



... und drinnen / and inside...

Khaki-grünes Kleid (ja, es ist eigentlich ein Kleid!) /
Khaki-green dress (yes, it's actually a dress!):
Mango

Gürtel / Belt:
Second Hand Shop No. 5 (Bremen)

Amazonenaxt / Labrys:
Überrest irgendeiner feministischen Demo
Leftover from some feminist rally

... OMG! Winter time creates styling lists longer than the credit lists of The Lord of the Rings movies!!! (^.^)

Photos by Inka-San.


p. s.: Oooops, Du hast vergessen, zur Bank zu gehen!!! Also hop-hop-hop, beeil Dich... (^.^)
xxx, ♥, K.

p. s.: Oooops, you forgot to go to the bank!!! So hop-hop-hop, hurry up... (^.^)
xxx, ♥, K.

Tuesday, January 21, 2014

CASSANDRA uncensored

On our STYLE! IT! TAKES! # 4 - Night of Fashion, Performances, Arts & Music @ Urban Spree we had two exclusive video-release screenings from our live performing musicians SCHEN (“Electronic Bubbles”) and from NÄD MIKA (“Cassandra”) - both were shown for the first time ever!!!
First, after the Transgender Fashion Show, NÄD MIKA's Cassandra-Video had it's world première, and it was screened in the uncensored version! :-) Containing some BDSM-like scenes between me and Näd Mika's live dancer ANITA, the video got censored to be shown on stupid-nude-policy-platforms like Facebook or YouTube later... But our guests had the whole fun of this amazing video made by filmer Katha Gramke, cutted by Susi Hecht and performed by Kersten and Anita...
I love Näd Mika's song and the video filming gave me a chance to wear some extravagant outfits, mainly out of my personal wardrobe, and to make some hidden links to some STYLE! IT! TAKES! blog & project related clothes and accessories (books, fanzines, posters, hula-hoop-ring...)...

Our photographer Jarka Snajberk caught the stage situation during the first screening of Cassandra 
at Urban Spree

Our guests loved the video as much as we do... ♥ ... here are some first screenshots of this beautiful film:





 

So for all readers under the age of 18 years (do I really have blog readers aged under 18?) and for people a bit sensitive with nudity and BDSM, here's the censored version as you can see it freely also on YouTube:



One of the deleted scenes: Anita and me wearing some of my high heeled favourites

And since unfortunately I don't know how strict Blogger is with these pictures and I'm a bit afraid that they might delete ALL my work here... (has somebody experience with this? Once I had this blog rated containing sensitive stuff for minors, but then before you see anything on my blog you have to click an agree button and that seemed very stupid in my eyes, especially since this text is not translated into the languages of the worldwide users, so it caused lots of confusion only)
... I just link to Vimeo where you can see the amazing uncensored version (highly recommended by me, everything is consensual and it contains no violence at all):


Have fun!!!