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Saturday, December 22, 2018

Merry Xmas Charity Pin-up Calendar IV/V

Gil Elvgren - A Christmas Eve (Waiting For Santa)
1954, Öl auf Leinwand / Oil on Canvas, 76 x 61 cm
Art from the archives of Brown & Bigelow, St. Paul, Minnesota / USA

Unser heutiges, doch schon ganz schön erwachsen, frech und selbstständig aussehendes 'Pin-up-Mädchen' kann es, wie wir sehen, schon gar nicht mehr erwarten und auch unser kleiner hübscher Kalender nähert sich seinem Ende entgegen. Das Beste ist: wir haben die dunkelsten Tage des Jahres schon überstanden. So lange es aber noch so ungemütlich ist, machen wir es uns zu Hause bequem, kuschelig und warm. Schließlich waren wir schon fleissig genug, heute gönnen wir uns selbst mal was und genießen...


Marshmallows, Schleifchen & sexy Strümpfe

Ich hatte ja im ersten Teil versprochen, dass es für jedes Kalenderblatt eine zur Nummer passende Anzahl an Gil Elvgren Pin-up-Gemälden gibt, das wären heute also vier. Allerdings wird es trotz meines ziemlich gut ausgestatteten Archives erotischer Photographie und Kunst bereits eng (deshalb hatte ich schon in Teil II vergleichend, also aber auch absichtlich ein Pin-up von Elvgen's Genre-Kollegen Enoch Bolles reingeschmuggelt), denn soweit ich das Gesamtwerk des Malers überschauen kann, hat er zwar sehr viele Pin-ups gemalt, aber überraschend (und auch erfreulich) wenige, die eindeutig einen – wie bereits im zweiten Teil festgestellt freilich ohnehin wenig christlich oder überhaupt religiösen – 'weihnachtlichen' Bezug haben (wie wir ihn oben in Form eines 'Weihnachtsbaumes' und unten rechts in Form eines 'Adventskranzes' sehen).

Das kam für mich zunächst selbst überraschend, schließlich kennen wir 'Weihnachten' ja alle als den kapitalistischen Verkaufsschlager schlechthin.
Dies hat sicherlich auch etwas mit der gewünschten 'Multifunktionalität' der Bilder zu tun (zu Ökonomie & Produktionsbedingungen der Bilder siehe Teil III). So hatte Elvgren zum Beispiel mal ein sehr schönes "Valentine's Day"-Bild gemalt, dass anlässlich des Valentinstages ein 'Redhead'-Model auf einem knallroten Sessel in Herzform zeigt – aber das Motiv lässt sich der Situation und Auftragslage des Künstlers entsprechend und bis heute (Elvgren selbst starb leider 1980) ganz ökonomisch-multifunktional auch für allerlei andere Anlässe, Glückwünsche und Grußkarten (Geburtstage, Weihnachten, Silvester usw.) verwenden und verkaufen und genau das gleiche gilt auch für die Wünsche und Verwendungsideen der 'Konsument*innen', Betrachter*innen, Nutzer*innen und Fans (auch von mir gibt es dieses besonders schöne Bild ein anderes Mal).

Außerdem gehörte 'die Kirche' sicherlich nicht zu den größten Fans der "Great American Pin-ups" (klassischer Buchtitel zum Thema), auch darauf hatte ich ja schon hingewiesen. Und das war und ist, gerade in Zeiten eines (versuchten) neokonservativen Rollbacks, auch gut so.
Austreten – und uns hedonistischen Atheist*innen einen 'Heidenspass'!
[wobei auch das Heidentum – wie alle anderen – eine von mir abgelehnte und vor allem auch nicht 'geglaubte' Religion ist, der ich – wie bei allen anderen Religionen – höchstens Elemente oder Ideen 'klaue' bzw. sie mir ganz irdisch-hedonistisch aneigne, wenn mir etwas gefällt oder brauchbar erscheint, wie hier in diesem atheistisch-'postmodernen' Xmas-Kalender exemplarisch-experimentell ausprobiert]
Ansonsten gilt das Wort von Johann Most (Die Gottespest, New York 1883):
"Wenn es einen Gott gäbe, müsste mensch ihn abschaffen!" (^.^)

Und so sind wir beim zweiten Gemälde heute mit dem Titel "A Warm Welcome" bereits beim keinesfalls nur zur Winterzeit praktizierten und restlos weltlichen Marshmallows grillen angelangt (hier am Spieß in einem – wie uns die ersten drei Bilder heute und auch das III. Kalender-Titelbild suggerieren (oder auch erzählen!) – damals in den USA offenbar sehr populären heimischen Kamin), eine lustige Sache mit dem wabblig-fluffigen Süßzeugs, die ich vor allem aus den USA selbst kenne (allerdings eher im Sommer beim Barbecue oder am Lagerfeuer). Aber die beiden nächsten Bilder passen trotzdem einfach wunderbar zusammen.

  
Gil Elvgren - A Warm Welcome (1959) & unknown title & year
Öl auf Leinwand / Oil on Canvas, 76 x 61 cm
Art from the archives of Brown & Bigelow, St. Paul, Minnesota / USA

Außerdem sind heute noch einmal 'alle' Haarfarben vereint:
von blond (Titelbilder I, II und IV) über rothaarig (III & IV oben rechts u. unten rechts) zu braun-blond/brünett bis schwarz (in III & IV oben links).
Lustigerweise haben mit Ausnahme der 'Nikoläusin' aus Teil I (fast) alle Frauen diese kleinen Schleifchen im Haar (ob einfach im Haar befestigt oder – danach sieht für mich z. B. der blaue Streifen im Haar der Rothaarigen hier oben rechts aus – mit einem Haarreifen ist allein anhand der Gemälde nicht immer eindeutig auszumachen) wie mir selbst erst nach und nach bei genauerer und vergleichender Betrachtung aufgefallen ist. Heute fast alle (drei von vier) in blau, in Teil II in schwarz und in Teil III in rot. Bin allerdings noch nicht dahinter gekommen, ob es etwas Spezifisches damit auf sich hat. Vielleicht eine Art – dann allerdings trotz der Häufung hier nur hin und wieder auftauchendes – 'Markenzeichen' von Gil Elvgren, ähnlich der ein paar Jahre später entstandenen 'Bunny-Ohren'?
[der erste "Playboy" mit Marilyn Monroe auf dem Cover erschien 1953 und die Zeitschrift benutzte von Anfang an das bis heute unveränderte Bunny-Logo, das Älteste der hier erwähnten Elvgren-Gemälde mit diesen Haarschleifchen (aus Teil II) ist aber bereits von 1947]
Allerdings waren verschiedene Arten von Haarschleifchen und Haarbändern in der Ära definitiv auch eine zeitgenössische Mode, wie ich auch auf Photographien und Gemälden anderer Künstler*innen gesehen habe (zumindest in bestimmten (sub-)kulturellen Nischen und Phasen ist es eine bis heute existente 'Mode', wenn auch weniger im so genannten 'Mainstream').

So oder so wieder das Genre-typische Augenzwinkern und – wie stets – ich mag das auch oder gerade als Femme-Lesbe gerne leiden, sowohl bei anderen als auch selbst, denn ich trage gerne Verspieltes und Niedliches im Haar (da die Accessoires mit den Haarreifen mich leider manchmal drücken und dann irgendwie Kopfschmerzen machen habe ich generell lieber die, die sich direkt ins Haar klipsen lassen). Das gilt übrigens nicht nur für Haarschleifchen und Haarblumen, sondern auch für die besonders in den letzten Jahren wieder populär gewordenen Kätzchen- und 'Bunny-Ohren', an denen ich mich selbst allerdings noch nicht versucht habe (vor allem aus dem geschilderten Haarreifen-Problem heraus, aber ist natürlich auch eine Stimmungs- und Umgebungssache).

Eine andere Frage, die sich beim Betrachten der Gemälde besonders aufmerksamen Leser*innen stellen könnte, ist die, ob ich eigentlich bei meiner in Teil II angekündigten Suche nach neuer schicker 'Unterwäsche' fündig geworden bin, denn im Unterschied zu den ersten beiden Titelmädchen tragen die Folgenden nun neben schicken Schuhen auch Dessous & Lingerie, eventuell hautfarbene Nylons (bei manchen Bildern, etwa den Titelbildern aus Teil III & IV hier, schwer zu beurteilen oder der Phantasie überlassen) und hautfarbene (wirklich halterlose?, vgl. hier oben rechts) oder schwarze Straps-Strümpfe (unten rechts). Das waren – wir erinnern uns, dass Gil Elvgren letztlich Werbemaler war (wenn auch nicht für spezifische Mode-Labels, sondern meist andere Firmen) – in der damaligen Zeit heiß begehrte Mode-Produkte und sie werden bis heute geliebt, getragen und – so auch von mir – auch ein bisschen als Fetische begehrt.
Die Antwort auf die Frage lasse ich als "secret girl" hier heute unbeantwortet (wir sind ja heute ohnehin mit einer gehörigen Portion Neugier gestartet, falls Ihr Euch vor lauter Lesen noch an unser heutiges Titel-Pin-up erinnern könnt), aber vielleicht könnten Euch die Rothaarige oben rechts oder auch die/das 'Redhead' unten einen Hinweis geben?

Denn erst ist der Karton noch leer, aber wenn das Gemälde oder der Kalender erst mal fertig ist...
...by the way, wollt Ihr eine Praline?
(^.^)

Gil Elvgren - Model Photography & the finished painting Sweet Presentation
via oldhollywoodglamour.blogspot.com

Ich jedenfalls war bei den oft ungemütlichen Temperaturen gerne in meiner wunderbar nach petrolfarbenen Amber-Räucherkegeln duftenden Dezember-Wohnung (es soll lecker & süßlich riechen, aber nicht nach Weihrauch, Tannen oder Weihnachten, das kann ich nicht lange, wenn überhaupt, ertragen *schüttel*, sondern eher wie Parfüm; der Gothic-Klassiker Patchouli geht natürlich auch immer, aber den habe ich auch sonst ab und zu) und würde am liebsten gar nicht mehr raus!


Wärme & Hoffnung für Rojava

Damit es andere Menschen hoffentlich eines Tages auch so kuschelig und gemütlich haben können und sich vielleicht sogar eines Tages wie unsere schönen, US-amerikanischen Pin-up-Models in zauberhaft vielfältigen heimischen Paradiesen wärmen oder lustige Marshmallows grillen können anstatt von Erdogan's türkischem Militär und verbündeten 'Dschihadisten' beschossen, bombardiert, getötet und vertrieben zu werden, habe ich auch den letzten Teil meines kleinen "Spenden-Marathons" (für Teil V gibt es 2018 keine Spende mehr) nicht vergessen (wie könnte ich?). Und meine letzte Spende geht – das wird keine, die mich kennt, überraschen – noch einmal (wie die erste) ins revolutionäre Rojava in Nord-Syrien.
Und dort sieht es in diesen Tagen leider zappenduster aus, weshalb ich nicht umhin komme, dazu auch hier und heute etwas zu sagen (obwohl für längere politische Abhandlungen zu den Spendenthemen ja die von mir so genannten "Kalender-Rückseiten" gedacht sind/waren, aber diese werde ich aufgrund der extremen Bedeutung des Themas sowohl für mich persönlich, die Menschen in Rojava wie auch für die ganze Welt und auch aufgrund der im Moment völlig unklaren Situation erst Anfang nächsten Jahres schreiben).

Die dortigen revolutionären Kräfte haben dort bekanntlich zwischen 2014 und 2018 unter endlosen Opfern für uns alle den IS (Islamischer Staat / Daesh) größtenteils besiegt und nicht zufällig gerade jetzt, wo die Menschen endlich anfangen könnten, in Frieden zu leben und die unglaublichen eigenen Wiederaufbaubemühungen der letzten Jahre zu 'ernten' und zu 'genießen', hat US-Präsident Trump den Abzug der US-Truppen beschlossen (die in den letzten Jahren eine Art, wenn auch von Anfang an höchst unzuverlässige und restlos egoistische, 'Schutzmacht' für Rojava sowohl vor dem bezüglich Rojava bisher eher zurückhaltenden Assad-Regime als auch vor allem gegen die daueraggressive Türkei waren) und
– damit zusammenhängend, aber viel schlimmer noch – der faschistische türkische Diktator, IS-Unterstützer und Kurdenkiller Erdogan die nächste Invasion von Rojava angekündigt, diesmal direkt von der Türkei aus (ohne dschihadistische Stellvertreter vorzuschicken), wie bereits Anfang des Jahres im ebenfalls zu Rojava gehörenden, seither brutal besetzten Afrîn.

Wenn kein Wunder geschieht, ist es also gut möglich, dass die Häuser, die Schulen, die Grünflächen und Wälder, für die ich und zahllose Menschen aus aller Welt in den letzten Jahren gespendet haben, die die multiethnische und multireligiöse Bevölkerung in den letzten Jahren mit so viel Kraft und Liebe gemeinsam aufgebaut oder ganz neu errichtet haben, in wenigen Wochen vom NATO-Partner Türkei und Freund der Bundesregierung Erdogan wieder in Schutt und Asche gelegt werden. Und wir statt für den Neubau von Wohngebieten und Einrichtungen im Bereich von Gemeinwesen oder Ökologie zu spenden (so war es gedacht) für medizinische Notversorgungen, Gasmasken und Prothesen spenden müssen.


Erdogan der 'Weihnachtskiller'

Das ist allerdings alles andere als ein schönes oder passendes 'Weihnachtsthema' – ganz egal, ob mensch diese Zeit als religiös-verstandener 'Beginn einer neuen, hoffnungsvollen Zeit', als "Fest der (Nächsten-) Liebe", als winterlich-romantisches oder lustig-verkitschtes, irgendwie auch popkulturelles Kulturgut, als traditionelles 'Brauchtum' oder eher als "Familienfest" versteht.
Erdogan ist nicht nur ein Kurdenkiller, Erdogan ist auch ein 'Weihnachtskiller':

Es ist bereits das 5. Jahr in Folge, in dem ihm zwischen November und Januar einfällt, seinen Kurdenhass noch eine Schraube weiter zu drehen:

im Winter 2014/15 die Unterstützung des IS während der erbitterten kurdischen Verteidigung von Kobanê (Rojava),
im Winter 2015/16 die Massakrierung der Kurd*innen und Auslöschung ganzer Stadtteile und Städte im eigenen Land,
im November 2016 und den darauf folgenden Monaten 2017 die Verhaftung der kompletten Spitze der pro-kurdischen Partei HDP und zahlloser demokratisch gewählter kurdischer Bürgermeister*innen in der Türkei (mittlerweile sitzt bekanntlich fast jede*r in der Türkei, die*der ein kritisches Wort sagt, im Knast),
im Winter 2017/18 die Vorbereitungen und im Januar dann der Einmarsch in Afrîn (hierzu hatte ich im Blog gar nichts mehr berichtet, da war ich aufgrund der Dynamik und des Tempos entweder auf Twitter oder gleich auf der Straße aktiv)
Und nun, 2018/19 (ist ja wieder 'besinnliche Weihnachtszeit'), Erdogan's – wie es aussieht verrückterweise mittlerweile von sämtlichen, sonst so 'verfeindeten' Weltmächten USA & Iran, EU & Russland, NATO & Türkei, Katar & Irak, Saudi-Arabien & Iran... gedeckelter – 'letzter und finaler Vernichtungsfeldzug'. Globales Hitler-Appeasement, ick hör' Dir trapsen.

Die deutschen Nazis wurden – darauf hatte ich das letzte Mal schon kurz hingewiesen –
im II. Weltkrieg auch von Kriegsflugzeugen mit von US-Soldaten eigenhändig aufgemalten, bunten Gil Elvgren-Pin-ups bombardiert. Auf die USA, NATO, EU oder Russland und überhaupt auf Bombenflieger will heutzutage hoffentlich niemand mehr mit Herz und Verstand zählen, um eine bessere Welt aufzubauen (Nie wieder! Das war das Versprechen und der Schwur!),
aber die Idee, den Faschismus 'mit Pin-ups zu bombardieren' gefällt mir immer noch.
Nur ohne Bomben. Und viel besser!


Rojava für Manchester Bunnies

Ich habe schon früh im Leben beschlossen, mir weder von Neonazis und Rassist*innen noch (später hinzukommend) vom IS und "Babykiller Erdogan" auch nur irgendetwas 'wegnehmen' zu lassen (übrigens auch von niemandem sonst!). Im Gegenteil: was sie hassen, müssen wir unterstützen und verteidigen, was sie buchstäblich vernichten wollen, verstärken wir,
wenn ihnen unsere Musik zu laut ist, drehen wir die Lautsprecher auf und wenn sie meine kurdischen Freund*innen töten wollen – tanzen sie!!! Wie die Kurd*innen sagen:
"Sie wollen uns vergraben, aber sie haben vergessen, dass wir Samen sind!"

Und deshalb kratze auch ich hier mit einer wahren Geschichte eine wildkatzige Kurve, um auch heute, wo wir so schön fröhlich und verspielt, sexy und naschkatzig, feminin-duftend und genussvoll angefangen haben, zu einem schönen Ende zu kommen (das werden wir, Ihr seid schließlich auf Magenta's Blog!):

Nachdem die Kurd*innen und ihre Verbündeten im Oktober 2017 nach einem langen, opferreichen Kampf die Großstadt und IS-Hochburg Rakka (ar-Raqqa) vom IS befreit hatten, sorgte ein Mann aus der multiethnischen Befreiungsallianz SDF (Syrian Democratic Forces, das von den revolutionären Befreiungskräften YPG & YPJ gegründete nordsyrische Bündnis gegen den IS) dafür, dass das allererste Lied welches im befreiten Rakka erklang (unter der Herrschaft des IS war übrigens jede Musik verboten) ein Lied von Ariana Grande war, welches er – mit Blick auf und verbunden mit Grüßen nach Manchester – demonstrativ vor laufender Kamera laut auf seinem Smartphone abspielte. Eine Hommage an die Opfer des brutalen IS-Anschlages auf das Ariana Grande - Konzert ihrer "Dangerous Woman"-Tour 2017 in Manchester. Ich erwähne diese Geschichte hier, weil ich vorhin kurz auf das Thema der Kätzchen- und 'Bunny-Ohren'-Mode gekommen war. Denn Ariana Grande trägt beides gerne und immer wieder bei ihren Performances (das Cover des Touralbums und die Tour-Werbung zierten Bilder von Ariana Grande mit einer Art Latex-Masken-Version der Bunny-Ohren, siehe unten) und es war meiner Meinung nach eben kein 'Zufall' (dazu hatte ich schon damals direkt danach einen langen Twitter-Thread geschrieben), dass der widerwärtige, restlos misogyne, ultra-antifeminine IS – mit gewohnt nicht zufälliger Zielwahl – einen Anschlag genau auf diese Tour, mit diesem Titel, mit der fetischartigen Latex-Bunny-Maske als 'Logo', genau auf diese 'Girly Culture' und deren junge, tendenziell feminin-geprägte 'Protagonist*innen' verübt hat. Schon in der Anschlagserklärung zum Anschlag auf den Bataclan-Club 2015 sprach der IS von einer "perversen westlichen Kultur" und meinte damit wirklich alles, was mir lieb und teuer ist: von Pop-Musik über freie Sexualität, Fetischismus & BDSM, Feminitäten & LGBTIQ* etc., einem selbstbestimmten Leben & Lebenslust bis hin zu Kunst & sogar Comics, denn Lachen ist bekanntlich gefährlich (ist es auch! Für die Herrschenden.).

Daher Charlie Hebdo (da ging es gegen Meinungsfreiheit, die Subversion der Künste und des Humors), daher Bataclan (das zielte auf die alternativen Rockszenen & hedonistischen Clubkulturen so wie Orlando auf die LGBTIQ*-Szenen zielte), daher Manchester, und ja, daher auch der Angriff auf die multikulturelle Strandpromenade von Nizza und den Berliner Weihnachtsmarkt (auch hier ging es um einen Angriff nicht nur auf eine andere Religion, sondern auch und vielleicht sogar vor allem um einen Angriff auf die "multikulturelle Gesellschaft", wie auch die Mischung der Todesopfer in Nizza und Berlin belegen). Sämtliche IS-Anschläge von Kobanê und Qamişlo (beides Rojava) über Tunesien bis Türkei fußten auf diesem Muster. Die Killer und / oder ihre Auftraggeber wissen genau, was sie tun!

Und ich hatte bereits nach dem Anschlag von Kobanê 2015 hier öffentlich geschworen, mich am IS in jeder erdenklichen Form zu rächen und ich bin noch lange nicht damit fertig!
Beim Bataclan und bei Manchester fühlte ich mich ganz direkt mitgemeint (mehr noch als beim Weihnachtsmarkt-Anschlag in Berlin, obwohl ich auch da gewesen sein hätte können, aber im Bataclan waren z. B. schon Musiker*innen wie Lou Reed oder Nico von meinen Held*innen Velvet Underground aufgetreten, das band mich wahrscheinlich mehr an den Club in Paris als an den Ort in Berlin). Bataclan hat mich fertig gemacht, aber bei Manchester habe ich tagelang geweint.

Daher hier nochmal in voller Pracht,
nicht nur weil es irgendwie gut in diesen Blog-Post passt,
sondern auch mit einem großen FUCK YOU
an den IS und dessen größten Unterstützer ERDOGAN:

Ariana Grande mit riesigen Bunny-Ohren
auf dem Cover von Dangerous Women (2017)


Bunny Love für Rojava

In diesem Sinne könnt Ihr Euch darauf verlassen, dass ich nach den Feiertagen noch einmal mit weit aufgerissenen Augen und riesigen Ohren klären und entscheiden werde (ich hatte eigentlich schon entschieden, möchte das aber unter den aktuellen Umständen noch einmal in Ruhe klären), wo (nicht ob!) mein Geld für die Verteidigung und Zukunft von Rojava im Moment am besten genutzt werden kann. Ebenfalls bereits beschlossen ist, dass ich entgegen der Ankündigung im Text zu meinen Spenden für die Seenotrettung – und obwohl ich kein Geld für Lotto habe – diese Spende für das IV. Kalenderblatt als Spende für Rojava mit 50 €+ doch noch zur größten Gesamtspende pro Kalenderblatt aufstocken werde.

Denn – auch dafür muss mensch nicht religiös sein – 'guten' Menschen gönne ich alles, 'bösen' Menschen gönne ich nix!
Nur dass viele der Menschen, die ich definitiv zu den 'Guten' zähle, nach 'religiösen' Definitionen in die 'Hölle' kommen würden (wie z. B. ich und meine Freund*innen aus den LGBTIQ* und Fetisch-Szenen) oder nach staatlichen Definitionen 'Terroristen' sind (wie meine Genoss*innen von der PKK und den YPG & YPJ), während ich für pseudo-hyperreligiöse Schlächter wie Erdogan (den 'guten' Bombengeschäfts-, EU- & NATO-Partner) selbst 'die Hölle' zu schade finde!


The Bells Of St. Mary

Glitzerkugeln * Baubles & Glitter Balls
Magenta's pink Xmas tree situation
(from Magenta's private photo archive)

Und so ist heute sogar ein ein bisschen kirchlich angehauchtes Liedchen aus Phil Spectors legendärem Christmas Album (1963/1972) drin.
Weil's einfach ein wunderschöner Song ist!
In der Hoffnung, dass die Glocken von "St. Mary" und alle Glitzerkugeln der Welt zum Totengeläut für religiös-rassistisch-nationalistisch-imperialistisch-faschistischen Wahn werden.
Und ganz besonders, weil wir selbst es sind, die die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort machen können! Wenn ich dabei mit ein bisschen guter Laune und unerschütterlichem Optimismus helfen kann, sehr gerne!
Wir hören “The Bells Of St. Mary” von der Band mit dem lustigen Namen Bob B. Soxx & The Blue Jeans:


Das Lied von den Glocken ist auch deshalb ein schöner Abschluss heute, weil Glocken und Glöckchen zu den weiteren, auch mit der Weihnachtszeit assoziierten 'Accessoires' gehören, die ich gerne mag (vorgestellt hatte ich schon meine süßen Keksförmchen & Keksdosen, Rentierfiguren, Backtraditionen, ein paar 'Nikolaus'-Referenzen & meinen weltlichen Schwibbogen).
Ich habe eine Freundin aus der Gothic-Szene, die hat so kleine Glöckchen am Rucksack, dann hörst Du immer gleich: "Ah cool, die liebe Anna kommt!". Finde das sehr schön und freue mich immer darüber.

Und angesichts der zumindest in der Stadt nicht so schönen kahlen Bäume verstehe ich auch den traditionellen Wunsch, sich wenigstens ein bisschen 'Grün' in die Wohnung holen zu wollen, sei es in Form von Zweigen, Gestecken, Kränzen oder 'Weihnachtsbäumen'. Ich hole mir auch immer einen Mistelzweig, denn mein kleiner 'Weihnachtsbaum' ist ein wenig pink geraten. Oooops! (^.^)
Und da es nun – aus kalendarischen Gründen dieses Jahr besonders eng zusammenfallend – gleich nach dem 4. Advent de facto auch schon Weihnachten ist, sage ich schon mal für alle die Spaß dran haben:

Another Magenta's pink Xmas tree situation
(from Magenta's private photo archive)


Den Abschluss meines kleinen Kalenders bildet ein
aus der bisherigen Form ausbrechender V. Post,
der quasi die feierlich-düsterpunkige Spitze
meines fünfzackigen Adventskalender-Sterns bildet.
☆☆☆☆☆
Noch so eine
Überraschung!

Zauberhafte Winter-Feiertage wünschend

Eure ganz ehrenamtliche
'Entklerikalisierungsbeauftragte'
xxx
Magenta
🌸

MERRY EVERYTHING!


Überblick meines ☆ Overview of my

Merry Xmas Charity Pin-up Calendar 2018


   

I ~ II

III ~ IV

 

V

Sunday, April 30, 2017

Bleibt Berlin unregierbar? #30April #Walpurgisnacht

Vorab liebe Grüße aus Griechenland * At first, lovely greetings from Greece:
"Pic of the day. From #Athens #18M #StopEUTurkeyDeal #OpenBorders."
Photo by @lolosmarios ca. 18 März 2017

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den schon traditionellen Post zum 1. Mai, spät und in Eile wie immer, dafür diesmal fast schon 'live' und wie immer in Farbe. Eigentlich bunter denn je. Und es wird wohl eher eine kleine Serie, laufend ergänzt, verändert und aktualisiert. Nicht so gut wie auf der Straße, aber besser (wenn auch nicht so aktuell) als jeder Liveticker, weil gepaart mit Infos und Aktionsvorschlägen über den Moment hinaus. Ein Experiment.

Eigentlich hoffe ich, dass dieser Post nie fertig wird, denn soviel kann ich jetzt schon sagen:
es geht rund in Berlin!

...und das ist angesichts der herrschenden Verhältnisse – hier wie global – auch allerhöchste Zeit!


Solidarität mit Rojava & Sengal -
Stoppt Waffenlieferungen an Erdogan!
Reinickendorf

Demo gegen die Angriffe der Türkei auf Rojava (Nordsyrien) & Sengal (Nordirak)
Berlin-Reinickendorf, heute Nachmittag.
Photo v @FuocoSavinelli 30 April 2017

Über die eng verknüpften Themen Syrienkrieg, revolutionäres Rojava / Kampf gegen den IS (Daesh), Kurdistan, Krieg & Diktatur in der Türkei, EU-Flüchtlingsdeal usw. habe ich in diesem Blog in den letzten 3 Jahren immer wieder und wahrlich ausführlich berichtet, daher hier direkt zu der neuesten tödlichen Auflage der nicht enden wollenden Verbrechen des faschistischen AKP-Regimes der Türkei bzw. aktuellen Protesten dagegen:

Um 14.30 h begann heute am Franz-Neumann-Platz in Reinickendorf (mal was anderes!) eine (nicht nur) kurdische Solidaritätsdemo für das vom IS-Terror befreite Rojava (Autonome Föderation Nordsyrien), welches seit dem 25. April von Erdogan's Terrorarmee und der türkischen Luftwaffe (!!!) brutal angegriffen wird. Aus diesem Grund wird von den Betroffenen (sowohl von der Zivilbevölkerung und den nach Rojava Geflüchteten als auch von Seiten der politischen Organisationen und gegen den IS-kämpfenden Einheiten Nordsyriens) die Forderung nach einer Flugverbotszone erhoben. Um diese zu unterstützen gibt es unter anderem die globale Hashtagkampagne #NoFlyZone4Rojava. Bitte unterstützen!

"THOUSANDS of people from many different countries in the world r taking part in a historic hashtag campaign for #NoFlyZone4Rojava JOIN THEM"
@Hevallo 27 April 2017

 
 "Solidarität mit Rojava - Stoppt Waffenlieferungen an Erdogan!"
Berlin-Reinickendorf
v @FuocoSavinelli 30 April 2017

Die Demo heute hat richtigerweise noch einmal daran erinnert, dass die türkische Armee in großem Maße mittels Rüstungsexporten aus Deutschland ausgestattet ist - und das trotz aller Kriegsverbrechen seit Jahren und nach wie vor ungebrochen!

Ganz ganz fett mit dabei:

Rheinmetall Group
"The technology group for security and mobility"
Düsseldorf, Germany
rheinmetall.com

Weitere Beschwerden auch direkt an Sigmar Gabriel (SPD),
denn er genehmigt die deutschen Rüstungsexporte:
Im Übrigen sollte die Bundeswehr sofort aus der Türkei abgezogen werden!


Transparent von Anarchist*innen aus der Schweiz (CH)
Banner by anarchists from Switzerland (CH)
"Against the attacks against Rojava, Sengal and Kandil!"

Erbärmlich: die ganz den gesetzlichen und politischen Vorgaben der antikurdischen Politik der Bundesregierung entsprechende polizeiliche Beschlagnahme einer gelben Fahne der YPG, der nordsyrischen Volksverteidigungseinheiten, die bekanntlich zusammen mit den Frauenverteidigungseinheiten YPJ und im Bündnis vor allem der USA große Teile Rojavas von den IS-Terroristen befreit haben! Das neue Fahnenverbot (mal wieder so ein Zugeständnis der Bundesregierung an das faschistische türkische Regime) muss weg, weil es symbolischer Ausdruck der fatalen Haltung und Politik der deutschen Regierung zu diesem Thema ist!

In Erinnerung an einen Teil der Opfer dieser Politik: Sie haben unter größten Opfern gegen die IS-Dschihadisten gekämpft und deren menschenverachtenden Terror überlebt, nun sind sie durch die türkischen Luftangriffe auf Rojava und Sengal ums Leben gekommen und die deutsche Polizei 'muss' ihre Symbole beschlagnahmen, weil die Bundesregierung mit dem IS-Unterstützer Erdogan kooperiert. Es ist zum Heulen! RIP, ich schäme mich für dieses Land!

"#YPG publishes ID of YPG-YPJ fighters who lost their lives during Turkish airstrikes on YPG HQ in Xereçox, Dêrik (ANHA) #NoFlyZone4Rojava"
Cahida Dêrsim @dersi4m 27 April 2017

 "[1] The civilian who was killed by #Turkish airstrikes in #Shingal was 13yrs old #Ezidi Sufian Jassem.
His mother was abducted by ISIS."
@EzidiPress 27 April 2017


Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung
Wedding

ORGANIZE! Demo heute um 16 Uhr ab #Leopoldplatz #Wedding65 #Berlin #30April #2017
Auf Twitter: HändeWegVomWedding @unverwertbar

Das Fronttranspi der Organize!-Demo
"#Berlin: kurdische Demo hat sich mit Kiezdemo auf Leopoldplatz vereinigt:
Gemeinsam gegen Rassismus und Verdrängung"
v @FuocoSavinelli 30 April 2017, ca. 16.30 h

„Veränderung selber machen – Organisiert mit Freund*innen, Nachbar*innen und Kolleg*innen“
steht auf dem Transpi oben.

Sonnenschein und viele Menschen aller Völker, Geschlechter und Generationen. Ärgerlich waren nur vereinzelte türkische Faschisten, die am Rande beider Demos mit Türkeifahnen und Wolfsgrüßen (Symbol der nationalistischen 'Grauen Wölfe') provozierten und damit nur einmal mehr ihren Rassismus bewiesen. Gefährliche Idioten.

Doch...

"1655 Mehrere Tausend Menschen- Antikapitalistische Demo @'Organize!
Selbstorganisiert gegen Rassismus & soziale Ausgrenzung' Berlin #b3004"
@freundeskreisv 30 April 2017

Pinke Pyros & "Nationalismus und Sexismus bekämpfen - Klassenkämpfe entfalten"-Transpi
"1706 Erste Pyros gezündet, Demo jetzt Seestraße, Cops behelmen sich, an sich aber noch entspannt. #organize #b3004 #r1mb"
@161ausbildung 30 April 2017

Ein besonders schöner Text: "Bildet Euch. Bildet Andere. Bildet Brigaden."
"1726 Demo wird immer wieder mit Bannern von den Anwohner*innen begrüßt."
@161ausbildung 30 April 2017

Eine gute Entwicklung ist, dass sich die linken Demos – und besonders die Organize!-Demo – wieder stärker auf die realen, alltäglichen Kämpfe und Initiativen in den Kiezen beziehen und mit diesen vernetzen, was wie wir sehen auch honoriert wird.

"1813 Demo erreicht die Koloniestraße und wird von Anwohner*innen begrüßt."
@161ausbildung 30 April 2017

"Unser Demobericht zu #organize im Wedding. #b3004 #r1mb
www.facebook.com/antifakampfausbildung/posts/1385175568194935"
@161ausbildung 30 April 2017

Transpis der Mitorganisator*innen North East Antifa & HändeWegVomWedding:
„Staat – Senat – Abschiebungen – Nazi-Banden – Bürgermobs – [Geistige] Brandstifter – Grenz-Regime
GEGEN JEDEN RASSISMUS“
&
"Hände Weg Vom Wedding - Against Racism & Social Exclusion"

Photos via @161ausbildung & @freundeskreisv 30 April 2017

"#Berlin Über 3500 Menschen sind heute auf die Straße gegangen, um gegen Verdrängung zu demonstrieren."
Weitere Bilder des Photographen PM Cheung: bit.ly/2pkwSYd
Photo by @pm_cheung 30 April 2017

Das Schöne an der Wedding-Demo ist, dass sie den Kampf gegen Rassismus und Kapitalismus (Klassenkampf, Ausbeutung, soziale Ausgrenzung, Verdrängung, Gentrifizierung etc.) zusammendenkt. Fazit: eine gute Sache, die sogar noch viel mehr Leute anziehen könnte!

Dinah Riese hat in der taz einen schönen und lesenswerten Artikel zur Demo und zur Situation (nicht nur) im Wedding geschrieben:
"Walpurgisnacht in Berlin: Gegen Verdrängung, für Solidarität" > http://taz.de/!5405453/

Die sympathische Basisgewerkschaft FAU (Freie Arbeiter*innen Union) gehörte zusammen mit Hände weg vom Wedding, der North East Antifa, den "Berlin Migrant Strikers", dem "Lager Mobilisation Network", der kurdischen NAV-DEM, dem Hausprojekt Pinke Panke und der Berliner Obdachlosenhilfe zu den Organisator*innen der #organize-Demo, die nach etwa drei Stunden zu Ende ging und war mit ihren markanten Fahnen vertreten.
Photo via @FAU_Berlin 30 April 2017


... und kein Ende ...     

      

"Migrants aren't pushing down your wages. It's your boss!
Organise with the IWW"
via @WestMidsIWW 12 Febr 2017

"Hui, da haben wir uns ja viel vorgenommen. Unsere #Agenda für den #1Mai in #Berlin.
Mal wieder alles #SelberMachen. 1mai.blackblogs.org/?page_id=200"
@Klassenkampf_B 26 April 2017

"Im Red Stuff (Waldemarstr. 110, Berlin) gibt es jetzt diese schönen Sticker #feminism #solidarity #womensmarch #feminismus #antifa"
@unsereantwort 3 April 2017

Noch mehr Chaos! Ein 'Überblick' (*lol*) zum Demowirrwarr heute und morgen (unvollständig!):

Allerhand los um den #1Mai in #Berlin...
Zu den zahlreichen Antifa-Aktivitäten gegen AfD, Bärgida & Co. müsst Ihr Euch gesondert informieren,
das schaffe ich hier nicht... Checkt z. B. @161ausbildung & @antifanordost.
Wegen antisemitischer Tendenzen boykottiert gehören auch die beiden unterhalb der Revolutionären 1. Mai Demo aufgeführten, pseudo-linken Demos in Kreuzberg und Neukölln ("Solidarität, Befreiung International" & "Aufzug gegen Ausbeutung"): durchgeknallte Totengräber einer emanzipatorischen Linken.
[mehr dazu inzwischen im Kapitel "Antisemitismus? Never!" in Teil IV dieser Serie]
Graphik ba, he via @Rev1MaiBerlin 30 April 2017

Mittlerweile habe ich das reichhaltige 'Programm' am 1. Mai in einen neuen Post abgetrennt, im zweiten Teil geht's weiter mit dem Klassenkampfblock um 9.30 h & der Revolutionären Mai-Demo.

 
^.^ Protestprofi Donald Duck ^.^
via @161ausbildung (ein Antifa-Account)


Die Stadt von unten selber machen

Da ab sofort alles selbst und ohne Boss gemacht wird, könnt Ihr Euch auf 1mai.blackblogs.org/?p=387 schon mal ein paar Redebeiträge für die Revolutionäre 1. Mai - Demo morgen runterladen: zum Abspielen in der Nachbar*innenschaft! :-)

"Alles selbermachen! #R1MB-Redebeiträge herunterladen und bei der 18h-Demo von #Soundsystemen und Fenstern abspielen"
via @Klassenkampf_B 27 April 2017

"Finger weg von unseren Häusern und Projekten!
Organisieren wir die Stadt von unten!"
Bündnis Zwangsräumungen verhindern! @BuendnisZRV 13 Febr 2017


Wir fahr'n fahr'n fahr'n mit der...

1Mai-Bahn

Ihr wisst noch nicht, wie Ihr morgen zum Oranienplatz (Start: 18.00 Uhr) in Kreuzberg kommt?

Na mit der U-Bahn!!!
^.^
Durch Berlin fährt jetzt eine revolutionäre 1. Mai-U-Bahn!
*special service der BVG!*
Natürlich kostenlos und für alle!
Video via @RadikaleLinkeB

Heraus zum 1. Mai!


Earlier Years in this blog:

Friday, December 23, 2016

Breitscheidplatz: Lux lucet in tenebris

Grablichter & weiße Rosen in Gedenken an die Opfer des IS-Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz in Berlin
23 Dezember 2016 (Photo von mir, ich bitte um Beachtung des Hinweises am Ende des Posts)

Lux lucet in tenebris ("Ein Licht leuchtet in der Finsternis") – diesen Satz 'bekam' ich zu meiner evangelischen Konfirmation (!), und auch wenn ich der Überzeugung bin, dass ich schon damals das Weite hätte suchen sollen vor jeder Art von Religiösität, mag ich den Satz trotzdem, damals schon, und auch heute noch. Er lässt sich nämlich auch wunderbar in einem aufklärerischen Sinne benutzen und verstehen. Zuletzt habe ich ihn in meinem Post zu dem entsetzlichen IS-Massaker in der nordsyrisch-kurdischen Stadt Kobanê im Juni 2015 (mit über 240 Toten!) zitiert, der den Titel trug: "Das Letzte Massaker der Dschihadisten", obwohl mir auch damals durchaus klar war, dass es keinesfalls 'das letzte' Massaker der Killerbanden von Daesh (pejorative arabische Bezeichnung für den pseudo-islamischen Pseudo-Staat 'IS') und dessen globalen Anhängern sein würde. Wie wir alle wissen, war es das auch nicht (und wird es leider auch in Zukunft nicht sein). Mein Text trug den Titel nicht zuletzt deshalb, weil ich mir damals vorgenommen habe, diesem blutigen Terror, der ja nicht zuletzt auch ein blutiges 'Medienspiel' ist, zumindest dahingehend ein Ende zu machen, dass ich nicht mehr über ihre Greueltaten berichte, sondern nur noch darüber, wie die Terrororganisation bekämpft werden kann und dies beispielhaft mit meinen beschränkten Mitteln als Bloggerin vorführe oder positive Beispiele medial verstärke. In diesem Sinne ist das aufgrund der Methode mit dem Lastwagen vordergründig naheliegende Beispiel Nice / Nizza mit der dortigen Welle des Rassismus und der Islamophobie ein ganz negatives, Orlando mit der auch einer Stadt wie Berlin angemessenen kosmopolitisch-liebevollen Trotzreaktion der globalen LGBTQ-Community hingegen ein wundervolles und vorbildliches Beispiel. Während das Kalifat im Irak und in Syrien nicht zuletzt aufgrund des aufopferungsvollen Kampfes vor allem der kurdischen Peschmerga und der PKK im Irak und der syrischen Kurd*innen von der YPG & YPJ mit ihren multi-ethnischen, säkularen Verbündeten (SDF) und Alliierten (vor allem Obamas USA) immer weiter Richtung Zusammenbruch steuert und seit mittlerweile fast zwei Jahren praktisch jede Schlacht verliert, treffen die Anschläge ihrer Gefolgsleute wie schon seit Jahren weiterhin Unschuldige in aller Welt, ob im Irak, in Syrien, in Libyen, in der Türkei, den USA, Asien, Afrika oder Europa.

Im Gegensatz zu (vor allem) 'den' Kurd*innen, die längst verstanden haben, dass es sich bei den IS-Terroristen im Grunde um menschenverachtende Faschisten handelt (die auch auf ähnliche Art und Weise bekämpft werden müssen), hat sich Europa ja bekanntlich dafür entschieden, auf islamistischen Terror mit Demokratieabbau, absurden und unnützen Ausnahmezuständen, Waffenlieferungen an Dschihadisten-fördernde Staaten wie die Türkei oder Saudi-Arabien, Kleingeistigkeit, Kleinstaaterei und EU-Austritt, mit rassistischem Terror (auch in Berlin), Abschottung und Abschiebungen in Kriegsgebiete wie Afghanistan zu reagieren. Während die Verletzten noch um Leben und Gesundheit bangen, werden von 'unseren' Politiker*innen bereits wieder weitere Schritte in diese falschen Richtungen vorbereitet... Und so war es auch absehbar, dass auch in Berlin so genannte 'Rechtspopulisten', Rassist*innen und Neo-Nazis den Anschlag vom Montag erneut dazu nutzen würden, um ihre menschenverachtenden Gesellschafts-Vorstellungen zu propagieren, obwohl oder auch weil der Anschlag (wie alle anderen des IS) genau in die Mitte der bunten, multikulturellen Berliner Gesellschaft traf: ein erschossener polnischer Lastwagenfahrer, Todesopfer aus Deutschland, der Ukraine, ein Mann aus Tschechien, eine Frau aus Italien und eine aus Israel, unter den Verletzten viele weitere Staatsangehörigkeiten (u. a. aus dem Libanon, den USA, Spanien, Großbritannien, Ungarn, Finnland und Frankreich).
Welches Ziel IS-Terroristen auch auswählen, es geht immer – ob in einem Regionalzug (Würzburg 18. Juli 2016: fünf verletzte Tourist*innen aus Hongkong), einer Kleinstadt (Selbstmordattentat auf das Musik-Festival "Ansbach Open" am 27. Juli 2016 mit 15 Verletzten), bei Anschlägen auf einen Sikh-Tempel (wie in Essen, 16. April 2016, drei verletzte Sikhs) oder eine Moschee in Kuwait (25. Juni 2015), auf Märkte in Syrien oder dem Irak, kurdische Hochzeiten in der Türkei oder Badestrände in Ägypten oder Tunesiengegen eine solche, kosmopolitische Mischung, denn wie alle Faschisten zielen sie auf die Zerstörung von Vielfalt, Freiheit und Mitmenschlichkeit (was auch in ihrem mörderischen Kalifat selbst studiert werden kann).

Glücklicherweise ist ein Großteil (nicht nur) der Berliner*innen schlauer und läßt sich weder einschüchtern noch dazu verleiten, den deutschnationalen, rassistisch-faschistischen Zwillingen der globalen, rassistisch-islamofaschistischen Dschihadisten hinterherzulaufen und reagiert erstens cool und zweitens, noch viel besser, mit Anteilnahme, Kerzen und Blumen. Mehr noch:
mit warmherziger internationaler Gemeinsamkeit auf dem Platz und Aufrufen zu einer Verteidigung unserer offenen, freien Gesellschaft. Das ist, bei allem Leid und aller Trauer, schön. Und weihnachtlicher, als es sich alle Faschisten dieser Welt auch nur ausmalen könnten. Unsere Trauer gilt den Opfern, den Hinterbliebenen unser herzlichstes Beileid und unser Mitgefühl den Verletzten. Wir hoffen, dass alle möglichst bald und mit möglichst geringen psychischen und physischen Folgen genesen aus den Krankenhäusern Berlins zurück zu uns kommen! Wir sind in Gedanken bei Euch! Solidarische Grüße auch an die Überstunden schiebenden Krankenschwestern und Krankenpfleger*innen, Ärzt*innen und alle anderen, die sich im Moment, während der kommenden Feiertage oder auch das ganze Jahr über – ich denke etwa an die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlings-, Obdachlosen- und Nachbarschaftshilfe, aber auch an 'die' Antifa und andere (Selbsthilfe-) Initiativen – für unsere hoffentlich solidarisch und offen bleibende Gesellschaft einsetzen! Kommt, wir gehen zum


Breitscheidplatz

Alles in einem Bild: die Gedächtniskirche, die (post-)modernen Bauten, der Weihnachtsmarkt, die Lichter und viele kugelförmige, glitzernde und spiegelnde Welten... Ich mochte den Platz und die Gegend eigentlich nie besonders, aber heute habe ich ihn zum ersten Mal als irgendwie schön und beinahe poetisch empfunden...

Aus Respekt vor den Opfern und angewidert von Nachrichten rechter Aufmärsche dort, wollte ich ursprünglich nicht zum Ort des Anschlags gehen, aber da mich die Suche nach neuen Winterstiefeln (!, ich habe dieses Jahr viel zu wenig für meinen Ruf als Mode-Bloggerin gemacht, dieser Hinweis muss jetzt sein!) heute ohnehin ungewöhnlicherweise Richtung ‚City West’ trieb, beschloss ich doch noch einen Abstecher zum Breitscheidplatz, auch weil ich es nicht mag, wenn Macker, Faschisten und Terroristen die Stadt für sich definieren und meine Bewegungsfreiheit einschränken (ich reagiere schon viel zu oft auf diese 'falsche' Art: bei Herrenfußballspielen und WMs, am 'Nationalfeiertag', am 'Vatertag', bei rechten Ansammlungen, betrunkenen Männerhorden usw.). Außerdem wollte ich mir selbst einen Eindruck von der inzwischen dort herrschenden Stimmung machen. Dabei sind die Photos entstanden.

 
Ein anderer Blick auf den Weihnachtsmarkt und für mich das Beste auf dem Breitscheidplatz:
der 1983 errichtete Weltkugelbrunnen (auch 'Wasserklops' genannt) von Joachim Schmettau und seiner Bildhauerkollegin Susanne Wehland, im Sommer ein schöner, sehr verspielter Springbrunnen mit lustigen Skulpturen und Inschriften in verschiedenen Sprachen, dessen Treppen zum rechts nebenan liegenden Europa-Center (nicht im Bild) führen. Das weiße Hochhaus im Hintergrund ist das so genannte Zoofenster in der Hardenbergstraße, das derzeit dritthöchste Hochhaus Berlins, links davon der eingerüstete neue Glockenturm der Gedächtniskirche (mit goldenem Kreuz auf dem Dach, Fertigstellung 1961, Sanierung seit 2014), dazwischen die (im Zweiten Weltkrieg zerstörte) Ruine als Mahnmal für den Frieden.

Als ich heute morgen losgegangen war, wurde der mutmaßliche Attentäter noch gesucht, erst im Laufe des Tages kam die Meldung, er sei bei Mailand von einem italienischen Polizisten erschossen worden. Gestern hatte ich noch kurz überlegt, deutsche Polizeistellen via Twitter darum zu 'bitten', ihn bei einer eventuellen Festnahme „bitte nicht gleich 'wieder' zu erschießen“, damit im Laufe eines Prozesses vielleicht auch einmal Informationen über Strukturen, Werdegang, etwaige ‚Hintermänner’ und Netzwerke ans Tageslicht kommen könnten, mich aber dagegen entschieden, um die ermittelnden Beamt*innen nicht unnötig mit einem kritischen ‚Diskussionsbeitrag’ zu stören… Nun also der nächste tote (mutmaßliche) Täter – und (potentielle) Zeuge (auch wenn es in diesem konkreten Fall wohl tatsächlich unvermeidbar gewesen ist).

Die Polizei war am Nachmittag sichtbar im Umfeld, aber angenehm 'dezent' anwesend.
Es gab keine Platz- und Taschenkontrollen und auch meine Photographiererei störte sie nicht.
Die Berliner Verkehrsbetriebe der BVG hingegen haben offensichtlich 'Terrorfahndung' mit 'Fahrscheinkontrollen' verwechselt, denn noch nie wurde ich in Berlin derartig inflationär an gefühlt jeder zweiten Station kontrolliert wie heute... Nicht schön.

Im Bildhintergrund links der Neue Glockenturm und die Ruine der alten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (mit 1959 modernisierter, leuchtender Uhr), rechts zwei neuere Hochhäuser der 'City West', das dieses Jahr fertiggestellte Upper West (mit rosa Herzbeleuchtung) und das ein paar Jahre ältere Zoofenster.


Obwohl ich keine Angst hatte (oder beschlossen hatte, keine zu haben), ging es also ohne die aktuellen Nachrichten heute morgen mit eher gedrückter Stimmung und sehr gemischten Gefühlen Richtung Charlottenburg (irgendein innerer Impuls zog mich doch dort hin) und schon in der U-Bahn wurde ich von einer Truppe von ‚mit Pauken und Trompeten’ Weihnachtslieder spielenden Musikant*innen ("Jingle Bells"!!!) erheitert. Das ging dann in Charlottenburg zwischen KaDeWe und Zoo, zwischen Wittenbergplatz und Breitscheidplatz so weiter und hatte außerordentlich positive Wirkung auf meine Stimmung, da ich mir ursprünglich selbst nicht so sicher war, ob es eine gute Idee ist, dem Ort des Anschlags weitere Aufmerksamkeit zu schenken. Im Drogeriemarkt in dem angrenzenden Europa-Center war das Regal mit den Kerzen praktisch leergefegt, Grablichter waren komplett ausverkauft… ich habe dennoch eine Lösung gefunden, denn ein Kerzchen anzuzünden fand ich dann doch eine nette Idee (wer noch hinfahren will: vielleicht schon auf dem Hinweg Kerzen besorgen).

Der Breitscheidplatz wurde 1947 nach dem von den Nationalsozialisten verfolgten Sozialisten und SPD-Politiker Rudolf Breitscheid († 24. August 1944 im KZ Buchenwald) benannt.

Dennoch waren, wie ich fand (ich habe keinen Vergleich, da ich normalerweise andere Weihnachtsmärkte besuche und auch sonst eher selten in Charlottenburg bin), nicht so viele Menschen auf dem Platz, die Stimmung war eher ruhig, aber nicht still, in fast allen Gesprächen, die ich ‚belauscht’ habe, ging es aber immer noch um das Attentat. Ansonsten hatte ich das Gefühl eines sehr herzlichen Umgangs miteinander, von Berliner*innen, Zugezogenen und Tourist*innen, und auch beim Kerzen anzünden gab es nette Szenen mit Menschen aus aller Welt (ich habe versucht, keine zu photographieren). Nachdem ich die weitgehende, erfreuliche Abwesenheit von Deutschlandsymbolen, dafür umso deutlicheren Botschaften für eine solidarische und menschliche Gesellschaft bemerkt hatte, waren meine anfänglichen Zweifel schnell verflogen und ich fand es eine gute Entscheidung, hingegangen zu sein. Denn:


The Message(s) of Berlin

 

Ein nahegelegener T-Shirt-Stand spendierte ein paar passende Exemplare:
"Make Love - Not War" und "Stop Wars". :-) ❤
Ansonsten waren heute nachmittag eher wenige Besucher*innen auf dem Platz.

Mit viel Herz und ohne Worte.

"Berlin hat keine Angst" (Berlin has no fear)

Eine kleine Laterne im Geäst, ein Briefchen und ein Kuscheltier. 💕

"Freiheit, Offenheit, Gerechtigkeit - davon lassen wir uns nicht abbringen!"
steht auf dieser Postkarte (ich glaube von der Partei Die Linke)

"Gemeinsam sind wir stark" - ein Transparent der türkisch-kurdischen DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine, türkisch: Demokratik İşçi Dernekleri Federasyonu), die ich von vielen gewerkschaftlichen, antifaschistischen und auch pro-kurdischen Demonstrationen kenne.
Links zündet eine Frau eine Kerze für den ermordeten polnischen Lastwagenfahrer
Lukasz Urban an.

Und last but not least:
("The signs of the prophets are written on the subway walls, tenement halls...")

"Defend our open society: Berlin stays united #NoHate #NoTerror #NoRacism"
(unter dem grünen Herz steht:
"Darkness cannot drive out darkness, only light can do that
Hate cannot drive out hate, only love can do that!")

Der Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz findet wie geplant noch bis zum 1. Januar 2017 statt und die in Mitleidenschaft gezogenen Standbetreiber und Schausteller freut es sicherlich auch, wenn Ihr ihnen irgendwelchen netten Glitzer-Tinnef (aus dem Aramäischen und Hebräischen bzw. Jiddischen stammendes Wort für 'nutzlose Ware'), niedlichen Nippes (aus dem Französischen für 'Beiwerk' oder 'Zierrat', etwa Putten) und wundervollen Plunder (aus dem Mittelniederdeutschen für 'wertloses Zeug', Klumpatsch, Kram oder Krempel), Süßwaren, Lebkuchen-Herzen, einen Glühwein oder wie ich eine Berliner Rostbratwurst mit Senf, gebrannte Mandeln und leckere Esskastanien (serbo-kroatisch: Kesten) abkauft. Schließlich sollten wir – ich habe das schon am Ende meines Posts zu den November-Anschlägen in Paris 2015 geschrieben – auch weiterhin unserem wunderbar ‚perversen Lebensstil’ (entsprechend äußerte sich ausgerechnet der an Menschenverachtung kaum zu überbietende IS in dessen Erklärung zu ihrem Massenmord im Pariser Musik- und Nachtclub Bataclan) frönen.

Denn wie singen die Engel in der Weihnachtsgeschichte so schön:

"Fürchtet Euch nicht!"

Im Übrigen bin ich schon lange der Meinung, dass Berlin (wie bereits Rom) Partnerstadt von Kobanê, dem nordsyrisch-kurdischen Trauma und 'Stalingrad' von Daesh, werden sollte.

#SmashDaesh!
  Biji Berxwedana Rojava!
[kurdisch für "Es lebe der Widerstand (gegen den IS) in Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien)"]
Refugees Welcome!
Berlin bleibt bunt!

xxx
Eure Magenta,
die heute – fast schon eine kleine 'Sensation'! – den ganzen Tag in Charlottenburg verbracht hat.


All photos from 23rd December 2016 (sorry for the partly bad photo quality!).
© by Magenta / STYLE! IT! TAKES! Blog Berlin (http://style-berlin.blogspot.de)

In order to prevent political misuse of these photos, any use (also in social media) is strictly prohibited as long you have no ok. by me. To ask, please write a short message to Magenta Netzwerk @ http://twitter.com/magentanetzwerk. And of course you are invited to link to this post.

Um politischem Missbrauch vorzubeugen, untersage ich in diesem Fall absolut jede Verwendung der Photos (auch in den sozialen Medien) ohne ausdrückliche Erlaubnis von mir (bitte vorher über Twitter, Magenta Netzwerk @ http://twitter.com/magentanetzwerk, fragen). Es kann aber natürlich gerne auf diesen Post verlinkt werden.


STYLE! IT! TAKES! Blog-Links:

Über die einzige 'Kirche', für die ich zu haben bin:
Die blaue Kathedrale des Schuhfetischismus (Februar 2016)
Einer meiner persönlichen 'Lieblingsposts'.

Zum 'Cyber-Krieg' gegen den IS (Daesh):
Pac-Man gegen #daeshbags (November 2015)

Zum 'Schrumpf-Kalifat' in Syrien & den Siegen der YPG / YPJ in Rojava:
Der kürzeste Weg nach Tall Abyad (Juni 2015)
Mit Pferdeschwänzen gegen Terroristen (März 2015)
Befreiung & Wiederaufbau der Stadt Kobanê (Februar 2015).
all in German & English (English titles: "The shortest way to Tell Abyad", "With Ponytails against Terrorists" and "Liberation & Reconstruction of the City of Kobanî")

Zu den IS-Anschlägen in Qamişlo (Föderation Rojava - Nordsyrien):
Qamişlo 27 Juli 2016 - Terroropfer zweiter Klasse? (August 2016)

Über die falschen Konsequenzen aus den dschihadistischen Anschlägen in Paris:
K(l)eine Lehren aus Paris (November 2015)
Leider hat sich die europäische Politik seither genau in die gegenteilige Richtung meiner dort im Kapitel "L'amour plus fort que la haine - Love is stronger than hate - Die Liebe ist stärker als der Tod!" gemachten Vorschläge zum Umgang mit dem IS-Terror entwickelt. Dies schon damals ahnend (siehe Titel!), gibt es dort auch den Abschnitt "Die kleinen Privatkriege gegen Daesh". ;-)

Zum IS-Massaker in Kobanê (25. Juni 2015):
Das Letzte Massaker der Dschihadisten (Juni 2015)
in German & English (English title: "The Last Massacre of the Jihadists")

Zu den 'Charlie Hebdo-Massakern' in Paris (7. - 9. Januar 2015):
Je suis Charlie... je suis Ahmed... je suis juif... (Januar 2015)
in German & English